TEUFELSFLIEGER

Drachen- und Gleitschirmclub Loffenau e.V.

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Satzung des Drachen-und Gleitschirmclubs Loffenau 
„Die Teufelsflieger“


§1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Name des Vereins lautet: DGL (Drachen- und Gleitschirmclub Loffenau) e.V., „Die Teufelsflieger“.

(2) Sitz des Vereins ist Loffenau.

(3) Die Geschäftsstelle wird von der Vorstandschaft bestimmt.

(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 §2

Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des Gleitsegel- und Hängegleitersports in natur- und landschaftsverträglicher Form und die Förderung der Flugsicherheit. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Unterhalt und den Betrieb des Fluggeländes Loffenau mit seinen Start- und Landeplätzen. 

§3

Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gemäß § 2 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Vereinsmitglieder oder Dritte erhalten keine Gewinnanteile.

(3) Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.

(4) Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur innerhalb des in § 3 (1) gegebenen Rahmens erfolgen.

§4

Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sich bereit erklären, den Vereinszweck und die Vereinsziele aktiv oder materiell zu unterstützen.

(2) Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen oder elektronischen Antrag durch Beschluss des Vorstands erworben. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers enthalten.

Gegen eine ablehnende Entscheidung des Vorstands kann der Antragsteller Beschwerde einlegen, über welche die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids schriftlich beim Vorstand einzulegen.

(3) Der Wechsel von der aktiven zur passiven Mitgliedschaft ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Es erfolgt durch schriftliche oder elektronische Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes unter Einhaltung einer Frist von 4 Monaten. Der Wechsel von der passiven in die aktive Mitgliedschaft kann jederzeit durch Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes mit sofortiger Wirkung erfolgen.

§5

Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche oder elektronische Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands unter Einhaltung einer Frist von 4 Monaten.

(2) Ein Vereinsmitglied kann bei wichtigem Grund von der Vorstandschaft aus dem Verein ausgeschlossen werden. Wichtige Gründe können insbesondere Verstöße gegen die Satzung oder vereinsschädigendes Verhalten oder strafbares Verhalten sein. Ein Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes kann von jedem Mitglied gestellt werden. Er ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Antrag ist zu begründen. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

(3) Der Auszuschließende kann innerhalb von 14 Tagen nach Zugang des Beschlusses und den Gründen schriftlich beim Verein Beschwerde einlegen.

Über die Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung mit einfacher Mehrheit. Wird die Beschwerde abgewiesen, so wird rückwirkend der Vorstandsbeschluss wirksam, wie wenn keine Beschwerde eingelegt worden wäre.

Für den Zeitraum zwischen dem Wirksamwerden des Vorstandsbeschlusses und dem Ende der Mitgliedschaft bzw. der Entscheidung der Mitgliederversammlung ist der Ausgeschlossene zum Betreten des Vereinsgeländes und zur Teilnahme an Vereinsveranstaltungen nicht berechtigt.

§6

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand. 

§7

Mitgliederversammlung

(1) In der Mitgliederversammlung haben alle Vereinsmitglieder eine Stimme. Passive Mitglieder haben lediglich ein Mitspracherecht.

(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt spätestens 14 Tage vor der Durchführung durch Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins. Des Weiteren wird sie an die dem Verein bekannte E-Mail-Adresse der Mitglieder versandt. Soweit keine E-Mail-Adresse bekannt ist, wird die Einladung auf schriftlichen Antrag weiterhin per Post versandt.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mindestens 20 % aller Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein.

(4) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Sie wählt aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter.
Beschlüsse werden, sofern die Versammlung oder die Satzung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

(5) Alle Beschlüsse die Flugbetriebsordnung betreffend, sind gemäß folgender Regelung in der Mitgliederversammlung abzustimmen:
Die in der Mitgliederversammlung anwesenden aktiven Hängegleiterpiloten besitzen

zahlenmäßig ebenso viele Stimmen, wie die anwesenden aktiven Gleitschirmpiloten, unabhängig von der Anzahl der jeweils in der Mitgliederversammlung anwesenden aktiven Mitglieder beider Gruppierungen. 

§7a 
Vereinsauflösung, Zuständigkeit; Verfahren

(1) Für die Auflösung des Vereins sind ausschließlich die erste oder die zweite Auflösungsversammlung zuständig.

(2) Das Verfahren richtet sich nach den Vorschriften über die Mitgliederversammlung, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Erste Auflösungsversammlung
Die Ladung zur ersten Auflösungsversammlung ist als solche ausdrücklich zu bezeichnen. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Der Auflösungsbeschluss wird mit Dreiviertelmehrheit gefasst.

Zweite Auflösungsversammlung
Die zweite Auflösungsversammlung wird einberufen, wenn die erste mangels Beteiligung nicht beschlussfähig war. Sie muss spätestens vier Wochen nach der ersten stattfinden. Ihre Beschlussfähigkeit ist unabhängig von der Zahl der Anwesenden.

Liquidation

(1) Zur Abwicklung der in Zusammenhang mit der Auflösung stehenden Geschäfte werden zwei Liquidatoren von der ersten oder zweiten Auflösungsversammlung gewählt.

(2) Wahlalter und Wahlverfahren richten sich nach den Vorschriften für die Wahl des ersten Vorsitzenden.

§8

Satzungsänderungen

(1) Zu Satzungsänderungen sind abweichend von § 7 Ziffer 4 zwei Drittel der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen erforderlich.

(2) Beschlüsse über die Auflösung des Vereins erfordern eine drei Viertel -Mehrheit auf der Mitgliederversammlung.
   

§9

Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen und allen Mitgliedern wie die Einladung zur Kenntnis zu bringen.

(2) Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand. Gewählt sind die Personen, welche die meisten Stimmen auf sich vereinigen. 
Stehen mehrere Kandidaten zur Verfügung findet die Wahl geheim mit Stimmzetteln statt, derjenige ist gewählt, der im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen oder im zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält, bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(3) Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstands mit zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen abwählen.

(4) Die Mitgliederversammlung nimmt den jährlich vorzulegenden Geschäftsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht des Rechnungsprüfers entgegen und entscheidet über die Entlastung des Vorstandes.

§10

Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:

a) Vorsitzender, 
b) stellvertretender Vorsitzender, 
c) Finanzvorstand, 
d) Fahrzeug-/ Platz-/ Umweltbeauftragter, 
e) Arbeitsdienstleiter, 
f) Festbetriebsleiter und 
g) Schriftführer.

Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt worden sind.

(2) Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen. Er führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.

(3) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse auf Vorstandssitzungen, die schriftlich, fernmündlich, per Fax oder E-Mail einberufen werden. Die Tagesordnung muss nicht vorab mitgeteilt werden.
Der Vorstand ist bei Anwesenheit von 3 Mitgliedern beschlussfähig. Er fasst Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Sämtliche Beschlüsse sind zu protokollieren. 
Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich, fernmündlich, per Fax oder E-Mail gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich, fernmündlich, per Fax oder E-Mail erklären.

(4) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem/der Vorsitzenden und dem/der Stellvertreter/in vertreten, wobei jeder für sich allein vertretungsberechtigt ist.

(5) Der Finanzvorstand ist verantwortlich für das Finanz- und Rechnungswesen des Vereins. Die Zeichnungsberechtigung für die auf den Namen des Vereins bei Geldinstituten geführten Konten wird vom Vorstand gesondert geregelt.

(6) Der Finanzvorstand erstattet der Mitgliederversammlung nach Schluss des Geschäftsjahres einen Rechenschaftsbericht. Der Finanzvorstand erledigt die finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Er zieht Mitgliedsbeiträge ein, leistet Zahlungen und führt hierüber ordnungsgemäß Buch. Hierzu gehört auch das Verzeichnis eventuell vorhandener Vermögenswerte des Vereins. 
Die näheren Einzelheiten regelt die Kassenordnung.

(7) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

(8) Der Vorstand wird ermächtigt, Vereinsordnungen zu beschließen. Die Vereinsordnungen werden den Mitgliedern durch Aushang, durch Mitteilung in der Vereinszeitschrift oder durch gesonderte Mitteilung bekannt gemacht. Dies gilt auch für Änderungen und Aufhebungen bereits bestehender Vereinsordnungen. Die Vereinsordnungen sind kein Bestandteil der Vereinssatzung und werden nicht in das Vereinsregister eingetragen. Vereinsordnungen können für folgende Bereiche des Vereins erlassen werden:

a) Geschäftsordnung für den Vorstand
b) Finanz- und Kassenwesen
c) Benutzungsordnungen für die vereinseigenen Anlagen und Einrichtungen

(9) Scheidet ein Vorstandsmitglied durch Rücktritt oder Beendigung seiner Vereinsmitgliedschaft aus seinem Amt vorzeitig aus, so ernennt die Vorstandschaft zunächst ein anderes Vorstandsmitglied zum kommissarischen Amtsverwalter. Die nächste, für die Neuwahl zuständige Versammlung, wählt für die Zeit bis zur turnusmäßigen Neuwahl der gesamten Vorstandschaft ein neues Vorstandsmitglied.

§11

Sicherheitsreferent, Wahl, Zuständigkeit


(1) Der Sicherheitsreferent wird nach den für die Wahl der Vorstandsmitglieder geltenden Regeln gewählt.

(2) Die Zuständigkeit des Sicherheitsreferenten erstreckt sich auf die Flugsicherheit

a) Im Bereich der für den Verein zugelassenen Gelände,
b) geländeunabhängig bei Vereinsreisen und Veranstaltungen.

(3) Der Sicherheitsreferent hat die Befugnis, die seiner Überzeugung nach im Interesse der Flugsicherheit liegenden Weisungen zu erteilen. Den Weisungen unterliegen sämtliche Mitglieder und Gastmitglieder, einschließlich der Mitglieder der Vorstandschaft. 
Die Anordnungen können gegen den Willen des Sicherheitsreferenten nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung oder durch einen Zweidrittel-Mehrheits-Beschluss der Vorstandschaft außer Kraft gesetzt werden.

(4) Weitergehende Anordnungen der zuständigen Personen und Organe bleiben unberührt.

(5) Der Verein haftet für den Sicherheitsreferenten im Innen- und Außenverhältnis wie für ein Vorstandsmitglied.

(6) Der Sicherheitsreferent nimmt an den Vorstandssitzungen beratend teil und kann Anträge stellen.
Zur Wahrung seiner Unabhängigkeit darf er nicht der Vorstandschaft angehören. Der Sicherheitsreferent hat bei Flugveranstaltungen anwesend zu sein und ist von der Organisation freigestellt.

§12

Beiträge und Vereinsvermögen

(1) Jedes Mitglied ist zur Beitragszahlung verpflichtet. Von der Beitragspflicht sind nur die Ehrenmitglieder befreit.

(2) Die Höhe der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

(3) Die Beitragspflicht endet am 31. Dezember des Jahre in dem Tod, Austritt oder Ausschluss erfolgen.

(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen des Vereins für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden. Für die künftige Verwendung des Vereinsvermögens ist die Zustimmung des Finanzamts einzuholen.

§13

Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


Loffenau, 05.05.2011